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be-Werbung per Post, E-Mail und online
Sich be-Werben heisst Werbung machen
Beim Werben für sich selber ist das erste Ziel das Vorstellungsgespräch – nicht die Stelle! Alles Wesentliche soll rasch sichtbar werden (Kernprofil Seite 06).
Übereinstimmung des eigenen Profils mit dem Anforderungsprofil
- Versuchen Sie, das Aufgaben- und das Anforderungsprofil zu rekonstruieren. Benutzen Sie vorhandene Angaben im Inserat und erfragte Informationen aus einem allfälligen telefonischen Vorgespräch (siehe unten).
- Decken Ihre zentralen Ressourcen die zentralen Anforderungen ab? Die Arbeitsblätter fähigkeiten.profil und fähigkeiten.check.zb (Seite 03) helfen Fragen beantworten.
- Passende Details stellen Sie in Ihrem Ressourcen-Angebot in den Vordergrund.
- Entsprechen die Aufgabeninhalte Ihren Vorstellungen einer neuen Aufgabe?
Keine Alibi-be-Werbungen!
- Auch wenn Sie be-Werbungs-Nachweise erbringen müssen, ist es nicht sinnvoll, sich für Stellen zu be-Werben, für die Sie offensichtlich nicht in Frage kommen oder die Sie auf keinen Fall interessieren. Sie erhöhen so lediglich die Zahl der Absagen. Firmen behalten eine negative Erinnerung an Sie. Ihre Urteilsfähigkeit wird möglicherweise in Frage gestellt. Das kann sich bei einer allfälligen späteren Möglichkeit rächen.
Telefonische Vorabklärung
Wenn möglich immer vorher die Webseiten unter die Lupe nehmen. Stellen Sie keine Fragen, die im Internet beantwortet werden.
- Häufig wird im Inserat eine Person genannt, die Informationen zur Stelle erteilt. Das können Sie als Aufforderung zum Anrufen verstehen.
- Schmale Informationen im Inserat rechfertigen eine telefonische Vorabklärung auf jeden Fall. Bereiten Sie sich vor durch die Analyse des Inserates. Sie sind dann in der Lage, mit klaren Fragestellungen einen Informationsanruf zu tätigen.
- Fragen Sie die Auskunftsperson, ob sie jetzt Zeit habe für ein fünf- bis fünfzehnminütiges Gespräch. Andernfalls bieten Sie einen besseren Zeitpunkt an.
- Es gibt Punkte die zu beachten sind:
- Wenige, aber wichtige Fragen stellen und das Gespräch nicht zu sehr ausdehnen.
- Rufen Sie von einem neutralen Ort an, nicht vom gegenwärtigen Arbeitsplatz.
- Telefon-, auch be-Werbungsgespräche lassen sich bei Bedarf trainieren
Auch für Spontan-be-Werbungen kann eine telefonische Vorklärung ein guter Weg sein. Spüren Sie die richtigen Linienverantwortlichen auf, um mit ihnen die Situation, die aktuellen Bedürfnisse der Firma, der Abteilung zu klären.