Die Überschrift von Zeitungsartikeln, «Lead» genannt, wird nach der Devise geschrieben, klar und wahr in der Aussage zu sein, genau, verständlich und attraktiv für den Leser. Die Überschrift soll in den Text hineinführen und ist einfach in der Sprache. Es geht um eine Schnellinformation, einen Appetitmacher.
Übertragen auf den Lebenslauf kann das zum Beispiel heissen, dass be-Werbende an den Anfang ihr kurz und prägnant formuliertes Profil setzen. Im nachfolgenden Beispiel wird das berufliche Profil mit dem der Fotografie versehen.
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Im Ratgeber «Laufbahngestaltung • Stellensuche • be-Werbung» sind detaillierte Angaben enthalten.
Kurzformen
Ein Steckbrief mit beschränkten Aussagen oder ein einseitiger Lebenslauf mit Angabe von Zielsetzungen sind ideal verwendbar im Rahmen von Netzwerkarbeit und Recherchen.
Standard- und ausführliche Formen
Zwei, drei Seiten für die normale be-Werbung auf ein Inserat mit Kernprofil, allen Stellen, den wesentlichen Aus- und Weiterbildungen sowie anderen Hinweise nach Ihrem Gutdünken (Seite 08).
Für be-Werbungen, die hohen Anforderungen standhalten müssen und den Nachweis über lange Erfahrungs- und Bildungswege erbringen sollen, können Listen mit Publikationen, Projektbeschreibungen usw. zugefügt werden. Wenn die Ansprüche an die Persönlichkeit, die Lebenserfahrung und Reife hoch sind, kann das dokumentiert werden durch das Sichtbarmachen des Entwicklungsprozesses.
Nein, natürlich NICHT! Es gibt keine Vorschriften, es ist nichts verboten! Trotzdem sind alte Zöpfe, die halt vertraut sind, verbreitet. Viele Lebensläufe sehen ähnlich und auch etwas langweilig aus. Nehmen Sie Ihren Mut zusammen, überlegen Sie, wie fortschrittlich Sie Ihre Daten gestalten wollen, wie sehr Sie sich vom Eingefahrenen abheben wollen. Es gibt aber auch bestimmte Gründe, zum Beispiel, wenn es darum geht, heikle Punkte zu integrieren oder wenn die letzten sechs Jahre Ihrer Laufbahn relevant sind für die be-Werbung, und Sie die 15 vorangegangenen Jahre in einer andern beruflichen Tätigkeit in den Hintergrund stellen wollen, allenfalls durch pauschale Erwähnung.
Ein paar Grundregeln sollen dennoch der Freiheit erträgliche Schranken setzen.
Nennen Sie Ihr Papier so, wie es zu Ihnen passt! Wenn Ihnen zum Beispiel Lateinisch Spanisch vorkommt, müssen Sie es ja nicht Curriculum Vitae nennen.
Wenn Sie es schaffen, das Kernprofil ( ) auf die erste Seite zu bringen, können Personalleute Ihr Potenzial «auf einen Blick» erfassen.
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