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be-Werbungstechnik
be-Werbungsbeilagen
Das Dossier
Überlegen Sie sich für jede be-Werbung, was Sie zum Brief und Lebenslauf beilegen: Was ist hier in diesem Einzelfall gefragt und sinnvoll? Achtung: Qualität vor Quantität!
- Die wichtigsten Aus-, Weiterbildungs-Bescheinigungen.
- Alle Arbeitszeugnisse und -bestätigungen.
- Wissenschaftliche Fachleute werden eine Publikationsliste, Werbeleute eine Werkliste, Architekten eine Projekteliste beilegen.
- Schriftproben müssen Sie nicht unaufgefordert beilegen. Wenn, dann werden Gutachten erst für eine enge Auswahl erstellt.
- Weitere Details siehe be-Werbungs-Set (Seite 04).
Outfit der be-Werbung
Sie sind frei, Ihre be-Werbung nach Ihren Vorstellungen zu gestalten. Es gibt keine Vorschriften, keine Idealform. Es gibt aber gewisse Grundregeln, die Ihre be-Werbung stärken können.
- Die be-Werbung ist Ihre persönliche Visitenkarte, eine erste Arbeitsprobe. Sie lässt Rückschlüsse auf Ihre Arbeitsweise, Darstellungs- und Strukturierungsfähigkeiten zu.
- Für das Aussehen gilt, wie für die ganze be-Werbung: Sie sollen dahinter stehen können. Es ist Ihre be-Werbung – sie muss nicht identisch sein mit einem Muster! Das Dossier soll eher schlank als protzig sein, zum Beispiel im aparten Schnellhefter oder auch lose mit Eckenklammer im neuen Klarsichtmäppchen.
- Die Verwendung von unterschiedlich farbigen Papieren für Lebenslauf, Arbeitszeugnisse und Bildungsdokumente kann Übersicht schaffen, allenfalls verwendete Titelblätter überflüssig machen.
- Format: Im Idealfall ungefaltet A4 in solidem Kuvert mit Kartoneinlage. Spontan-be-Werbungen, die nur aus zwei Blättern – Brief und Kurzporträt – bestehen, können durchaus auf A5 gefaltet mit B-Post verschickt werden.
- Nach all diesen praktischen Überlegungen darf Ihr ästhetisches Flair zum Zug kommen: Die be-Werbung darf «schön» sein! Ein «gutes» Papier, ein persönlicher Umschlag... «Weil ich mir das wert bin», würde das in der Werbung heissen.
- Die be-Werbung ist sauber, vollständig, klar, überblickbar, ehrlich und handlich!
be-Werbung optimieren
- Bevor Sie die erste be-Werbung wegschicken, zeigen Sie sie einer sprachsicheren Vertrauensperson: Wie wirkt sie auf andere Menschen? Ist alles verständlich, übersichtlich und fehlerfrei?
- Je nach Beruf, Funktion und hierarchischer Stufe werden be-Werbungen nach unterschiedliches Massstäben beurteilt.
- Profitieren Sie von Absagen (nach einer Vorstellung). Fragen Sie nach den Gründen. Lässt sich etwas ändern an der be-Werbung, an Ihrem Vorstellungsverhalten, an der Zielrichtung der be-Werbung usw.? Die Chance, so einen Kommentar zu erhalten, besteht vor allem, wenn bereits ein persönlicher Kontakt stattgefunden hat. Andernfalls wird man sich nicht mehr an die Unterlagen erinnern.