Was zählt beim be-Werben

Werben beim Bewerben – be-Werben

Bewerben kommt von Werben. Werben in eigener Sache! Das heisst, sich gut zu verkaufen. Die nicht Duden konforme Schreibweise «be-Werben» soll dem Nachdruck verleihen. Das gilt für «Das Laufbahnbuch» wie für die ganze Website.

In der Welt der Kommunikation unterscheidet man Public Relation (PR) und Werbung. Während PR das Feld vorbereitet, quasi gute Laune bei möglichen Kunden schafft, ist Werbung «knallhart» auf Verkauf ausgerichtet. Wenn Sie in der Zeitung einen Artikel über die gesunden Aspekte von Mineralwasser lesen, ist das höchst wahrscheinlich PR, hinter welcher der Mineralwasserverband und eine PR-Agentur stecken. Das Inserat für «Henniez» hingegen ist Werbung.

Mit Ihrer Netzwerkarbeit persönlich in Ihrem Bekanntenkreis, in Social Media und mit gezielten Recherchen machen Sie PR. Nun wird es Zeit für Werbung – für die be-Werbungen!

Dynamische Arbeitswelt

Die Entwicklungen in der immer vielschichtigeren (Arbeits-)Welt fordern Menschen zu eigenständigem, umsichtigem Handeln heraus. Aktiv, initiativ sein, sich mit sich und den anderen auseinandersetzen, das sind Werte, die immer wichtiger werden. Oft ist auch die Rede von Arbeitsmarktfähigkeit, womit die Beweglichkeit der Menschen im Arbeitsmarkt gemeint ist.

Alter und Jugend

  • Nach Jahren der Entwertung älterer Mitarbeitender sind sich viele Unternehmen bewusst geworden, dass ihnen die demografischen Veränderungen einen Mangel an Nachwuchskräften bescheren werden. Lassen Sie sich darum von Ihrem Alter nicht abhalten, selbstbewusst im Arbeitsmarkt aufzutreten. Die Arbeitgeber erkennen allmählich wieder die Qualitäten und den arbeitsmarktpolitischen Wert älterer, erfahrener Menschen.
  • Am andern Ende des Altersspektrums werden von Berufseinsteigenden Erfahrungen gefordert, die sie noch gar nicht haben können. Dafür sind Junge oft sehr gut ausgebildet und haben auch Fähigkeiten in ausserberuflichen Bereichen erworben. Beide Gruppen haben ihre Qualitäten darum sichtbar zu machen.

Netzwerkarbeit

  • Die Netzwerkarbeit nimmt ständig an Bedeutung zu – zum Beispiel mittels Aktivierung des Umfeldes, Recherchegesprächen und -besuchen im Arbeitsmarkt.
  • Mit den sozialen Netzwerken ist eine neue Dimension dazu gekommen.

be-Werben im Internet

  • Das Internet dominiert den Stellenmarkt und läuft seit Jahren mit zahlreichen Jobbörsen den Printmedien den Rang ab. Dabei haben auch die unternehmenseigenen Webseiten eine grosse Bedeutung für die Rekrutierung erlangt. Die elektronische be-Werbung geniesst einen stets wachsenden Stellenwert.

Individuelle Gestaltung

  • Jede be-Werbung soll individuell gestaltet sein.
  • Die Möglichkeiten der Gestaltung mittels Computer treiben die Ansprüche ans Aussehen der be-Werbungsunterlagen nach oben. Ungeschriebene Regeln zu formaler, standardisierter Darstellung verlieren zunehmend an Gewicht. Dafür ist eine werbewirksame und individuelle Gestaltung gefragt.
  • Geschätzt werden Übersichtlichkeit und Anordnung der Inhalte nach ihrer Wichtigkeit.

Kernprofil

  • Hinweise zur Persönlichkeit, zu Kompetenzen, Erfahrungen und Erfolgen verdienen in den be-Werbungs-Inhalten einen zentralen Platz – im Kernprofil.
  • Das Anforderungsprofil einer Stelle und Ihr Kernprofil müssen zusammenpassen.

Marktzugang – Verdeckter Arbeitsmarkt?

Vor der Zeit der elektronischen Medien ging man von einem grauen oder verdeckten Arbeitsmarkt aus und meinte damit Stellen, die nicht öffentlich ausgeschrieben, sondern «unter der Hand» oder via Personaldienstleister besetzt wurden. Heute fällt viel mehr ins Gewicht, dass der Arbeitsmarkt durch das Internet zwar leichter zugänglich, aber kaum transparent erscheint. Neben dem Markt der Printmedien hat sich eine Vielzahl firmeneigener Jobsites und spezialisierter Stellenplattformen etabliert. Eine spezielle Gattung sind die Jobsuchmaschinen, die vorgeben, einen Gesamtüberblick zu verschaffen. Die Breite des Marktes spricht für ein möglichst vielseitiges Vorgehen bei der Stellensuche.

Die Spontan-be-Werbung im unüberschaubaren Markt

Die Spontan-be-Werbung ist die aktivste Form der Stellensuche. Sie ist das unternehmerische Vorgehen bei der Realisierung der eigenen Vorstellungen. Ihr kommt in diesem Markt eine erneuerte, zentrale Bedeutung zu, selbst wenn einzelne Firmen auf Ihren Homepages diese als unerwünscht erklären. Unerwünscht sind vor allem unpersönliche «Massen-be-Werbungen». Eine individuell auf eine Firma und ein Tätigkeitsspektrum zugeschnittene Spontan-be-Werbung findet nach wie vor Beachtung.

Proaktive Stellensuche, Joberfinden und Recherche bringen Chancen, die Sie eher im frischen Wind als in der warmen Stube finden. Das heisst, sich etwas trauen!

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