be-Werbung via Post oder Internet?

Zwar nimmt der Anteil elektronischer be-Werbungen (per E-Mail oder via Online-Instrumente) stetig zu, doch schätzen oder verlangen nach wie vor viele Unternehmen die Zustellung der be-Werbung in Papierform auf dem Postweg. Das ist einerseits bei der Rekrutierung von gehobenen Führungspersonen so, andererseits sind es meist Verwaltungen, Bildungsinstitute, staatliche Organisationen und ähnliche, die diese Forderung stellen. Personaldienstleister hingegen lassen fast unisono den Weg offen oder wünschen ausdrücklich E-Mail-be-Werbungen.

Obwohl die be-Werbenden mittlerweile mit den Techniken sehr vertraut sind, gibt es auch Vorbehalte. Zum Beispiel wegen zu grosser Datenmengen, ungeeigneter Dokumentenformate, unprofessionell gescannter Dokumente, schludrig verfasster Texte oder Massenversänden. Zudem scheuen einzelne Unternehmen den Aufwand beim Ausdrucken, weisen auf Farbiges hin, das im Schwarzweissdruck untergeht und auf eine fragwürdige Sicherheit. Aus dieser Aufzählung werden bereits die Punkte sichtbar, auf die besondere Beachtung zu richten ist.

Unterschied zwischen E-Mail- und Online-be-Werbung

  • E-Mail-be-Werbungen entsprechen in Zusammensetzung, Inhalt und Outfit den Papier-be-Werbungen. Manchmal werden sie auch als elektronische be-Werbungen bezeichnet. Die elektronische Zustellform bedingt jedoch, wie oben gesehen, bestimmte Regeln.
  • Mit dem Begriff Online-be-Werbung wird oft fälschlich die E-Mail-be-Werbung bezeichnet. Eine Online-be-Werbung erfolgt via ein Formular, welches von einer Unternehmung auf ihrer Website zur Verfügung gestellt wird. Es kann online ausgefüllt und Dokumente können ergänzend hochgeladen werden. Es sind vor allem Grosskonzerne, die solches vorsehen. Auf die Möglichkeit der Online-be-Werbung werden Sie vom Unternehmen im Inserat hingewiesen.

Wann elektronisch und wann konventionell?

  • Wo der be-Werbungs-Weg präzise vorgegeben ist, ist dem Wunsch zu folgen. Wird der Weg stillschweigend offen gelassen, können Sie wählen oder sich telefonisch erkundigen. Oft wird auch offiziell die Wahl ermöglicht.
  • Wird in Stellenanzeigen eine persönliche E-Mail-Adresse der selektionierenden Person angegeben, kann man davon ausgehen, dass eine be-Werbung per E-Mail willkommen ist.
  • Ungeeignet für die Zustellung einer E-Mail-be-Werbung sind in der Regel unpersönliche Adressen wie z.B. info@xxx, mail@xxx, office@xxx usw. (ausser eine solche wird ausdrücklich für die Zustellung genannt).

Verweis auf Website

  • Es gibt Institutionen, die meist in einem Kleininserat nur wenige Hinweise auf die Aufgabe geben und für detaillierte Informationen auf ihre Website hinweisen. Dort wird in der Regel auch der Zustellweg genannt.

Unsicher ob E-Mail, online oder konventionell?

  • Telefonieren Sie, fragen Sie, was man bevorzugt, an welche Adresse die be-Werbung zu richten ist, welche Zusammensetzung, Formate das «be-Werbungs-Paket» haben soll, wie «schwer» (KB, MB) es sein darf.

Die Frucht einer guten und passenden be-Werbung ist das erste Rendezvous.

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Umsetzung